Montag, 20.12.2010

Märchenabenden

 

Märchen? Das klingt sehr nach Kinderkram und Zauberfirlefanz, was soll Mensch damit? Vergessen wird dabei, dass Märchen, Legenden und Geschichten früher vor allem unter Erwachsenen erzählt wurden. „Geschichten erzählen“ als Kommunikationsform gehört zu den ältesten lebendigen Traditionen der Menschheit. Denken wir nur an Schahrasad, die älteste Tochter eines Groswesirs, die tausend Frauen das Leben rettete. Allein mit Ihrer Kunst, einem Frauen hassenden Despoten, so packend zu erzählen, dass er beschloss, die Erzählerin am Leben zu lassen, nur um den Ausgang der spannenden Geschichte hören zu können!

 

Nun, so gruselig geht’s im Brotort nicht zu. Sie werden hören!

Hang

 

Das Hang ist ein Instrument, das in Bern im Jahr 2000 geboren wurde und seither auch hier gebaut wird.   „Hang“ ist das Berndeutsche Wort für „Hand“. Denn mit der Hand wird dieses Instrument auch gespielt.

Es klingt je nachdem wie eine kühle Brise an einem heissen Sommerabend, wie das klare Plätschern eines Bergbaches oder wie das Tanzen der Schneeflocken in einer kalten Winternacht. Wenn sich Hangklänge und Geschichte-Faden verweben und verflechten, werden die filigranen Bilder aus den tiefsten Bewusstseinsebenen lebendig und der Zauberteppich kann abheben!

 

Zu Erleben am Erzählabend im Brotort.

Brotort

 

Ein kultiger Ort - ein alter Quartierladen, wo frisches Brot gebacken wird nach speziellen Rezepten. Das Interieur des Hauses wurde sanft renoviert. Lauschige Nischen verführen zu Müssiggang und laden zum Verweilen ein. Genau das richtige Ambiente also für einen ein Aus-Klang und Wort-Abend. Die Kombination „Pane, sonido y palabra“ oder das Projekt Aus-Klang mit Brot und Wort steht noch am Anfang – es ist gerade Mal zweijährig. Wenn es euch also gefallen hat, erzählt es weiter im eigenen Bekanntenkreis. Von Mund zu Ohr wirbt sich immer noch am Besten! Der Kreis der MärchenliebhaberInnen im Brotort darf ruhig noch wachsen!

 

Es gibt immerhin Platz für 40 Pesonen.